Naturheilkunde: Die alte europäische Medizin geht in der heutigen Zeit in der Naturheilkunde auf. Diese basiert auf den Prinzipien der Elemente sowie der Säftelehre besser bekannt unter: Sanguis - Phlegma - Melanchole - Chole. Diese Prinzipien lassen zügige Schlüsse zu Krankheitsgeschehen und eigenem Wesen zu. Die Irisdiagnose wird darin genauso verwendet wie Antlitz-, Puls-, Zungen-, Hand- und Harnschau. Darin enthalten zeigen sich auch die alchemistischen Prinzipien von Sal, Sulfur und Merkur, die in den Spagyrika enthalten sind. Die Signaturenkunde rundet als Mittel der Prinzipien die Einschätzungsmöglichekeiten ab und lassen ein gerundetes Bild des Menschen entstehen. Die Bachblütentherapie mit den seelischen Aspekten gehören ebenso ind dieses Gebiet wie die Anwendung von ätherischen Ölen. Die Phytoherapie bildet einen Pfeiler in diesem Segment, diese kann beispielsweise in Pulver-, Tee-, Tinktur-, Urtinktur oder Gemmoform erfolgen.
Irisdiagnose: Eine unmittelbare Einschätzung von bestehenden Übeln zeigt sich in der Iris, der Regenbogenhaut. Darin können Krankheiten, -neigungen und Reaktionsweisen ausgelesen werden.
Daita: Die Lebensführung nimmt einen hohen Stellenwert ein in der Profilaxe und bildet einen Stützpfeiler der Naturheilkunde. Die früher Diaita genannte Disziplin beinhaltet Anleitungen zum Wachen und Schlafen, zur Nahrungsmittelaufnahme und zur Bewegung. Heutzutage bleibt vorwiegend das Kneippen als Erinnerung daran verbunden. Die 5 Säulen beschreiben die alten Prinzipien wie Wasseranwendungen von Bädern über Güssen zu Wassertreten. Aber auch Luft- und Sonnenbäder, in Verbindung mit Bewegung kann zum Beispiel Barfuss gelaufen werden. Die Pflanzentherapie und die Ernährung als weitere Stützen zur stabilden Gesundheit dar. Die Ordnungstherapie bildet die gesunde Lebensführung. Heutzutage soll ergänzend der Musik- und Medienkonsum erwähnt werden.
Zu den Reibungen gehören diverse Diszipline wie Klassische- und Fussreflexzonenmassage, aber auch Wickel und Auflagen, die bereits beim Pfarrer Kneipp eine Schlüsselrolle spielen. Dazu können Schröpfgläser verwendet werden. In Verbindung mit Ölen lassen sich fast alle Einheiten der TEN mit manuellen Verfahren mischen. Für die Naturheilkunde stellt die Körpertherapien eine eigene Säule dar. Schon Hippokrates berichtete, dass besonders das Reiben beherrscht werden müsse.
Dunmkelfeld Mikroskopie: Günther Enderlein führte die Vitalblutanalyse mittels Dunkelfeldmikroskop ein. Dabei wird ein Tropfen Blut unter dem Mikroskop angesehen und anhand dessen analysiert. Die Einschätzung basiert auf dem unmittelbaren Zustand des Blutes. Dementsprechend lassen sich gewisse Aussagen zur Beschaffenheit tätigen. Die Methode eignet sich besonders für schnelle Einschätzungen und zur Überprüfung von Therapien.
Homöopathie: Die Lehre der Therapie mittels Ähnlichkeitsprinzips wurde von Samuel Hahnemann begründet. Dabei werden die Mittel in der Art eingesetzt wie sie bei der Arzneimittelprüfung selber Symptome hervorrufen. Bei chronischen Leiden wird das Miasmen Model zur Einschätzung herangezogen. Diese Methode besteht im Grundsatz schon sehr lange und wird stetig ergänzt. Sie eignet sich noch mehr wie die anderen Vorgehensweisen für Übel unbekannter Ursache.
Schüsslersalze: Heinrich Willhelm Schüssler begründete diese zur TEN gehörende biochemische Disziplin, die über eine eigene Antlitzdiagnose verfügt. Es handelt sich um Nahrungsergänzungsmittel, die sanft und direkt mit dem Organismus wirken. So können Nährstoffmangel durch gabe dieser Mittel therapier werden.
Tibetisches Heilyoga Lu Jong: Das zur Traditionellen Tibetischen Medizin gehörende Lu Jong enthält einfache Übungen, die ohne grosse Beweglicheit ausgeführt werden können. Das Prinzip ist Dehnen, Pressen und Entspannen. Da die tibetische Medizin aus einer Mischung aus der Europäischen, Indischen und Chinesischen Medizin hervorging, eignet sie sich gut zur Integtration in TEN Therapien.
Tulku Lobsang – Wikipedia